Sie möchten nach dem Hauptschulabschluss Klasse 10 berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) mit und ohne Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erwerben?

Dann kann die Berufsfachschule für Sozialwesen der richtige Bildungsgang für Sie sein!

 

Ziel:

Der einjährige Bildungsgang der Berufsfachschule bereitet auf die Aufnahme einer Berufsausbildung im Fachbereich Sozialwesen vor. Ziel ist die Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz zur eigenverantwortlichen Bewältigung grundlegender beruflicher Tätigkeiten.

 

Dauer:

Der Unterricht dauert ein Jahr. Es wird Vollzeitunterricht mit wöchentlich 32 bis 35 Unterrichtsstunden erteilt. In den Bildungsgängen sind Praktika im Umfang von 15 Tagen integriert.

 

Aufnahmevoraussetzung:

In den einjährigen Bildungsgang kann ausschließlich aufgenommen werden, wer über den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 oder einen dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertigen Abschluss verfügt.

 

Abschlüsse:

Schüler können den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) oder die Fachoberschulreife mit Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe erwerben.

 

Unterricht

Berufsbezogener Lernbereich

  • Erziehung und Soziales
  • Pflege und Gesundheit
  • Personal- und Arbeitsorganisation
  • Mathematik
  • Englisch
  • Wirtschafts- und Betriebslehre          

Berufsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch / Kommunikation
  • Religionslehre
  • Politik / Gesellschaftslehre
  • Sport / Gesundheitsförderung

 

Praktika:

Praktika dienen der Ergänzung bzw. Vertiefung des Unterrichts und werden als vielfältige Impulsgeber zur Vernetzung von Theorie und Praxis genutzt. Sie haben das Ziel, auf das Berufs-leben vorzubereiten und die Berufswahlentscheidung abzusichern.

Der Bezug zur beruflichen Praxis wird darüber hinaus durch Betriebsbesichtigungen sowie Lernortkooperationen mit Einrichtungen und Betrieben des sozial- und erzieherischen Bereichs und durch die Zusammenarbeit mit externen Partnern gewährleistet.

 

Kompetenzen

Für die Arbeit in sozialpädagogischen Berufen sind Sozialkompetenz und Kommunikationskompetenz eine unverzichtbare Basis. Die Kommunikation und der empathische Umgang mit Betreuungsbedürftigen, Kundinnen und Kunden oder Klientinnen und Klienten sowie die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in den Praxiseinrichtungen/Betrieben erfordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Sozialkompetenz.