und Allgemeine Hochschulreife

 

Kurz und knapp...

Zugangsvoraussetzung

  • Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
  • Eine nach Klasse 9 des Gymnasiums erworbene Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe.


Dauer

4 Jahre

Abschluss

  • Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
  • Berufsabschluss nach Landesrecht

Anschlussmöglichkeit

  • Studium an allen Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen
  • Einstieg in die Berufstätigkeit

     

Das erwartet Sie:

Kinder in ihrer Entwicklung und ihren Bildungsprozessen zu begleiten und zu unterstützen ist Ihre zukünftige Aufgabe. Die dazu erforderlichen Kompetenzen erwerben Sie im Rahmen Ihrer schulischen Ausbildung.

Dieser Bildungsgang ermöglicht Ihnen nach drei Jahren den Abschluss der Allgemeinen Hochschulreife. Hier gelten für die einzelnen Fächer die Vorgaben für das Zentralabitur an Berufskollegs in NRW. Gleichzeitig können Sie den Berufsabschluss „Staatlich anerkannte Erzieherin/Staatlich anerkannter Erzieher“ erlangen.

Entsprechend erfolgt im Rahmen der Abiturprüfung der erste Teil der Berufsabschlussprüfung. Im vierten Jahr absolvieren Sie ein einjähriges Berufspraktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung (z. B. Kindertageseinrichtung, OGS-Betreuung, Heim…) in schulischer Begleitung.

Am Ende des Berufspraktikums erfolgt der 2. Teil der Berufsabschlussprüfung mit dem Abschluss „Staatlich anerkannte Erzieherin“ bzw. „Staatlich anerkannter Erzieher“.

Neben den berufsübergreifenden Fächern (z. B. Deutsch/Kommunikation, Mathematik, Englisch) erwarten Sie berufsbezogene Fächer wie z.B. Spielerziehung  und  Didaktik/Methodik.

Das Fach Didaktik/Methodik besitzt eine besondere Bedeutung, da es die praktischen und theoretischen Grundlagen für Ihre Arbeit in pädagogischen Einrichtungen vermittelt.

 

Das erwarten wir von Ihnen:

Möchten Sie sich für diese Ausbildung entscheiden, dann sollten Sie Interesse und Freude an der Begleitung von Kindern sowie Jugendlichen auf dem Weg zum Erwachsensein besitzen. Eine kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Grundlagen und Entwicklungsprozessen innerhalb der Erziehungsarbeit spielt hierbei eine essentielle Rolle.

Zudem sollte es Ihnen ein Anliegen sein, gezielt zu fördern und Kindern dabei zu helfen, ihre Welt neugierig zu erforschen. Ihre Fragen stellen dabei für Sie keine Belastung, sondern eine gewinnbringende Herausforderung dar . Hierfür sollten Sie als persönliche Voraussetzung ein ausgeprägtes Empathievermögen mitbringen, denn nur durch das Einfühlen in Menschen und Situationen kann eine wertvolle Erziehungsarbeit gelingen.

Weitere Grundvoraussetzungen sind, dass Sie teamfähig, aufgeschlossen, zuverlässig, konfliktfähig und engagiert sind.

Da Sie für diese Ausbildung den Mittleren Schulabschluss/Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk (kurz: FOR Q;  für Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium: Versetzung in Klasse 10/Einführungsphase) vorweisen müssen, setzen wir voraus, dass Sie in der Lage sind, schulische Inhalte eigenständig zu erarbeiten und sich selbstständig zu organisieren. Die Lust am Lernen sollte Ihr eigener Antrieb sein.

 

Rahmenbedingungen

Vorab festgelegte Leistungskurse sind in diesem Bildungsgang Biologie (1. Leistungskurs) und Erziehungswissenschaften (2. Leistungskurs). Der Unterricht findet im Klassenverband statt.

Damit Sie den beruflichen Alltag einer Erzieherin/ eines Erziehers kennen lernen und bestimmte pädagogische Aufgaben umsetzen können, absolvieren Sie in den einzelnen Jahrgangsstufen mehrwöchige Praktika in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern.

Diese sind wie folgt auf die Schulzeit verteilt:

Jahrgangsstufe 11:       2x 3 Wochen (z. B. Kindertageseinrichtung 3-6jährige)

Jahrgangsstufe 12:       1x 4 Wochen (z. B. U3, OGS, Heim, Jugendzentrum)

Jahrgangsstufe 13:       1x 4 Wochen (z. B. wahlweise Arbeitsfelder  aus 11 oder 12)

 

Bei Minderleistungen sowohl im schulischen als auch im beruflichen Ausbildungsteil ist ein erfolgreicher Abschluss gefährdet bzw. nicht möglich.

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Sie entweder ein Studium beginnen oder in einer entsprechenden Einrichtung Ihre Berufstätigkeit aufnehmen, da dieser Bildungsgang die Doppelqualifikation „Berufsausbildung und Abitur“ vermittelt.