Praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher

Staatlich anerkannte Erzieherin / staatlich anerkannter Erzieher
und
Fachhochschulreife

 

Kurz und knapp...

Zugangsvoraussetzung

  • Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) und eine abgeschlossene, einschlägige Berufsausbildung (Kinderpflege/ Sozialassistenz)
    oder
  • Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) und eine einschlägige Berufstätigkeit von mind. 5 Jahren; Einzelfallentscheidung
    oder
  • Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) und eine abgeschlossene Berufsausbildung und ein einschlägiges berufliches Praktikum (mind. 900 Stunden); Einzelfallentscheidung
    oder
  • ein erfolgreicher Abschluss der zweijährigen Fachoberschule für Sozialpädagogik 
    oder
  • Allgemeine Hochschulreife und ein einschlägiges berufliches Praktikum (mind. 900 Stunden); Einzelfallentscheidung
  • Nachweis der persönlichen Eignung, der durch Vorlage eines aktuellen erweiterten Führungszeugnisses nach §30 BZRG zu erbringen ist. Das Ausstellungsdatum darf dabei drei Monate nicht überschreiten).

Dauer

Drei Jahre praxisintegrierte Ausbildung: Im ersten und zweiten Jahr findet der Unterricht an drei Tagen, im dritten Jahr an zwei Tagen statt.

Abschluss

  • Berufsabschluss nach Landesrecht "Staatlich anerkannte Erzieherin / staatlich anerkannter Erzieher"
  • ggf. Fachhochschulreife (bei zusätzl. Prüfungsleistung)

Anschlussmöglichkeit

  • Studium an allen Fachhochschulen und Hochschulen mit entsprechenden Studiengängen
  • Einstieg in die Berufstätigkeit

     

Das erwartet Sie:

Erzieher*innen nehmen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsaufgaben für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter bis 27 Jahre in verschiedenen Arbeitsfeldern selbstständig wahr. Diese Arbeitsfelder sind Tageseinrichtungen für Kinder, Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der offene Ganztagsbereich und Maßnahmen der Hilfen zur Erziehung und der Eingliederungshilfe. Die Ausbildung vermittelt eine theoretische und praktische Ausbildung in zwei Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe.

Der berufsübergreifende Lernbereich ist Bestandteil des handlungs- und kompetenzorientierten Lernens an Fachschulen und beinhaltet die Fächer Deutsch/Kommunikation, Englisch, Politik/Gesellschaftslehre und Naturwissenschaften.

Der berufsbezogene Lernbereich umfasst die Lernfelder „Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiter entwickeln / Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten / Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern / Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten / Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen / Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren“.

Zentrale berufliche Handlungsaufgaben von Erzieherinnen/ Erziehern stellen den Berufsbezug jedes Lernfeldes her. Weitere Fächer leisten ihren spezifischen Beitrag zur Entwicklung beruflicher Handlungskompetenzen.

Das Besondere der Ausbildungsform ist die durchgängige Verknüpfung von Schule und Praxis.

Wir erwarten von Ihnen:

Der pädagogische Berufsalltag einer Erzieher*in zeichnet sich in hohem Maße durch wechselnde, neue, unvorhersehbare, nicht planbare Herausforderungen aus. Sie sollten deshalb über ein hohes Maß an Flexibilität, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Selbständigkeit, Entscheidungsfreude und Zuverlässigkeit verfügen. Des Weiteren erwarten wir eine Bereitschaft, sich von Beginn der Ausbildung an offen auf sämtliche Inhalte der Ausbildung einzulassen - ebenso wie die Bereitschaft zur Reflexion des eigenen Handelns (kritische Selbst-/Fremdwahrnehmung).

Rahmenbedingungen / Bewerbung

Im Gegensatz zur regulären Ausbildung zur Erzieher*in, findet die Ausbildung im Rahmen der PiA durchgängig praxisbegleitend statt. Dabei wechseln sich Schultage und Praxistage innerhalb einer Woche ab. Das Berufspraktikum ist dabei integriert.

Um die Ausbildung anzutreten, benötigen Sie einen entsprechenden Ausbildungsplatz für drei Jahre bei einem anerkannten Träger.

Wir bieten diese Form der Ausbildung erstmalig zum Schuljahr 2020/21 in enger Kooperation mit den folgenden Trägern an, die insgesamt 25 Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen werden:

 

Bochmann, Astrid

Plein, Gerrit

AWO - Unterbezirk Ruhr-Mitte

Fachberatung

Astrid Bochmann, Gerrit Plein

0234/5075826, 0234/5075823

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Weyen, Elisabeth

Kindergartengemeinschaft Kirchenkreis Herne

Geschäftsführung

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02323/9868-77 /0160 90112890

Awiszio, Gabriele

Lebenshilfe

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0232354815

Stadt Herne

Fachbereich Kinder-Jugend-Familie
Personalverwaltung KiTas, Aufgaben KiBiZ
Postfach 101820
44621 Herne

Bewerbungen können nach der entsprechenden Veröffentlichung im Bewerbungsportal „Check in“ eingestellt werden

 

Es ist nötig, neben der Bewerbung für einen Schulplatz, auch für den Träger der Einrichtung eine gezielte Bewerbung einzureichen, bestehend aus Anschreiben, Lebenslauf, aktuelle Zeugnisse/ Schulabschluss und abgeleistete Praktika etc. .

Die Schule prüft zunächst die Zugangsvoraussetzungen für die Teilnahme an diesem Bildungsgang und steht mit den Trägern in Verbindung, die bei Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen die Unterlagen entsprechend sichten und sich ggf. mit Ihnen in Verbindung setzen. Voraussichtlich wünschen die Einrichtungen ein Probearbeiten. Sie sollten sich daher frühzeitig um den passenden Ausbildungsplatz bemühen.

Die Bewerbungsunterlagen richten Sie bis zum 10.01.20 an:

Emschertal-Berufskolleg der Stadt Herne

Fachschule für Sozialpädagogik

z.H. A. Lögers/ L. Mielke

 

Westring 205-213

44629 Herne

und zeitgleich an den Träger (s.o.), um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

 

Vergütung

Während der gesamten Ausbildungsdauer wird eine monatliche Vergütung gezahlt. Nach ersten Informationen beträgt diese voraussichtlich im 1.Jahr ca. 1100 €, im 2.Jahr ca. 1200€ und im 3. Jahr ca. 1300€).

Diese Informationen sind ohne Gewähr und liegen in der Zuständigkeit des jeweiligen Trägers.